Lebenslauf:
Juen wurde als Sohn einer Bergbauernfamilie geboren und besuchte zuerst die achtklassige Volksschule seines Heimatortes. Danach besuchte er das Bischöfliche Gymnasium und Knabenseminar Pauinum in Schwaz, wo er 1953 maturierte. Anschließend begann er das Studium an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (Dr. iur. 1958), wo er der Vindelicia beitrat (Couleurname Arno).
Nach seinem Studium trat Juen in den Dienst des Tiroler Bauernbundes und war dort als Rechts- und Sozialberater tätig. Daneben unterrichtete er auch Rechtskunde an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Imst. Er betätigte sich auch politisch in der ÖVP bzw. im Bauernbund. So war er von 1962 bis 1972 Landessekretär des Österreichischen Akademikerbundes– Landesgruppe Tirol, von 1964 bis 1970 Landesobmann der Österreichischen Jugendbewegung Tirol (so hieß früher die Junge ÖVP) und von 1975 bis 1994 Geschäftsführer der Akademikersektion des Tiroler Bauernbundes.
Aufgrund seines politischen Engagements kandidierte Juen 1994 für die ÖVP bzw. den Bauernbund für den Tiroler Landtag, wurde gewählt und gehörte diesem nach der Wiederwahl 1999 vom 5. April 1994 bis zum 21. Oktober 2003 an. Er wurde auf dem Alten Höttinger Friedhof in Innsbruck begraben.
Quellen und Literatur:
https://www.tiroler-vp.at/aktuelle-presse-bilder/in-memoriam-dr-heinrich-juenhttps://www.tiroler-bauernbund.at/de/themen/tiroler-bauernbund/index.php/we.objectID=5519