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Bschf.-Vik. Geistl. R Dech. Pfr. P. Petrus Paul Hübner , Ocist.

Bschf.-Vik. Geistl. R Dech. Pfr. P. Petrus Paul Hübner , Ocist.

Urverbindung: Neostadia (20.11.2004)

Geboren: 18.01.1948, Wien
Gestorben: 28.10.2022, Wiener Neustadt (Niederösterreich)
Bischofsvikar, Ordenspriester (OCist)

Lebenslauf:

Hübner wurde auf den Namen Paul getauft und stammte aus Wien-Lainz. Er wurde wie sein Vater Heiligenkreuzer Sängerknabe und besuchte das Gymnasium in Wien-Hietzing (Fichtnergasse). Nach der Matura im Jahr 1966 trat er in das Stift Heiligenkreuz ein und nahm den Ordensnamen Petrus an. Nach dem Noviziat und der einfachen Profeß begann er 1967 das Studium an der stiftseigenen Philosophischen Hauslehranstalt. 1970 legte er die feierliche Profeß ab, und am 29. Juni 1973 wurde er zum Priester geweiht. Von 1970 bis 1975 studierte er Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien, das er mit dem Diplom abschloß.

Ab 1975 war Hübner in der Seelsorge an stiftseigenen Pfarren eingesetzt. Von 1974 bis 1984 war er Kaplan in Neukloster, Wiener Neustadt. Vom 1. September 1984 bis 31. August 2002 war er Pfarrer in Pfaffstätten (Bezirk Baden bei Wien). Ab 15. März 1999 war er zusätzlich Dechant des Dekanats Baden. Mit 1. September 2002 wurde er Pfarrer von Neukloster. Wiener Neustadt, welche Funktion er bis zum 31. August 2011 bekleidete. Anschließend wurde er Pfarrer von Maiersdorf und Muthmannsdorf (Bezirk Wiener Neustadt Land), was er bis 31. August 2016 blieb. Zusätzlich wurde er mit 1. Januar 2003 Dechant des Dekanats Wiener Neustadt.

Mit 1. September 2016 wurde zum Bischofsvikar des Vikariats Süd der Erzdiözese Wien bestellt. Dieses umfaßt den Anteil der Erzdiözese südlich der Donau. Damit legte er auch sein Amt als Dechant zurück, blieb aber noch Pfarrer bis 31. August 2019. Danach kehrte er nach Neukloster zurück, wo er zusätzlich als Subprior wirkte. Bereits seit 1992 Geistlicher Rat wurde ihm am 18. November 2005 der Titel Konsistorialrat verliehen. In seiner Zeit als Pfarrer von Neukloster wurde er aufgrund des Theologenstatuts als Urphilister in der Neostadia aufgenommen (Couleurname Fidelio).

Eine Woche vor seinem Tod mußte sich Hübner einer Krebsoperation unterziehen. Aufgrund postoperativer Komplikationen war eine zweite Operation notwendig, die dann ein Organversagen zur Folge hatte. In seiner Sterbestunde im Krankenhaus Wiener Neustadt weilte der Abt bei ihm. Hübner wurde auf dem Klosterfriedhof Heiligenkreuz begraben.





Quellen und Literatur:

ÖCV Archiv. Parte des Stiftes
themakirche@edw.or.at (28. 10. 2022)