Wechselwählen - Die Qual der Wahl

Wechselwählen - Die Qual der Wahl

Bildungsakademie
Bildungsakademie
Code: 2613
Datum: 16.01.2026 - 17.01.2026
Ort: K.Ö.St.V. Nibelungia - Breite Gasse 16, 1070 Wien
Teilnehmer:min. 8 Personenmax. 25 Personenfreie Plätze: 2
Kosten:
ÖCV-Aktive: 45,00 € ÖCV-AHAH: 45,00 €
Extern Stud.: 70,00 € Extern Gäste: 100,00 €
Artikel
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Wechselwählen - Die Qual der Wahl
Politische Positionierung im Zielkonflikt

Termin:
16.01.2026 - 17:00-21:00 Uhr
17.01.2026 - 09:00-18:00 Uhr

Univ. Prof. i.R. Dr. Wolfgang Mazal (NbW, Nc)
Institut für Familienforschung, Universität Wien

NR-Präs. BM a.D. Mag. Wolfgang Sobotka (Rd)
Nationalratspräsident (2017–2024), Präsident Campus Tivoli

NR-Abg. Mag. Sophie Wotschke
NEOS Abgeordnete, Bundesvorsitzende der JUNOS (seit 2022)

LT-Abg. GR a.D. Dr. Wolfgang Aigner (AW)
Wiener Landtagsabgeordneter für ÖVP und FPÖ (2004-2020)

Seminarinhalt

In einer Gesellschaft, die von einem komplexen Institutionengefüge, einer komplexen Struktur der Bezie-hungen des Individuums zur Gemeinschaft und der Einbettung in internationale Gemeinschaften verschiedener Intensitäten geprägt ist, sind Zielkonflikte zwischen politischen Positionen zwangsläufig. Politische Parteien offerieren dann ein Puzzle von Positionen zu aktuellen politischen Fragen und zeigen kein umfassendes politisches Profil.

Dies führt dazu, dass in der Politik die kurzfristige Perspektive dominiert, Wahlen nach dem Prinzip des geringeren Übels erfolgen und der Wahlakt als „Denkzettel gegen die politische Kaste“ genutzt wird?

Wenn jedoch die Schnittmenge jener Positionen, für welche politische Parteien langfristig stehen, mit den subjektiven Positionen der Wähler abnimmt, wächst die Gefahr von Frustration über den politischen Pro-zess und nimmt nachhaltiges politisches Engagement ab. Beides ist für eine parlamentarische Demokra-tie gefährlich. Wie soll man damit umgehen, ohne sich politischen Fragen grundsätzlich zu verweigern, sich in eine Gruppe Gleichgesinnter zurückzuziehen und jede Wahl als Qual zu empfinden?Nach einer Vorstellung der Positionen der Parlamentsparteien zu aktuellen Themen soll der Frage nach-gegangen werden, welche Konsequenzen es hat, wenn eine eindeutige parteipolitische Präferenz fehlt.

Ein entscheidender Schlüssel ist die Entwicklung einer Kultur der Unvollkommenheit, des kontinuierlichen Diskurses und der Akzeptanz politischer Kompromisse.

Anmeldung

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