Seminardetails

Von Bis Ort Bildungsakademie Veranstalter
Fr, 22.06.2018 Sa, 23.06.2018 Glockenspielplatz 7/1
8010 Graz
Bildungsakademie
Code:
1820
Kosten:
ÖCV-Aktive: 45,00€
ÖCV-AHAH: 45,00€

Extern Stud.: 70,00€
Extern Gäste: 100,00€
Teilnehmer:
min. 8 Personen
max. 30 Personen
freie Plätze: 28

ABGESAGT - Gebet und Liturgie auf der Bühne

Artikel

Opernfrömmigkeit im 19./20. Jahrhundert

Inhalt des BA-Seminars ist eine Untersuchung anhand ausgewählter Beispiele, wie das Gebet in den Opern des 19. Jahrhunderts auf der Bühne dargestellt wird. Berücksichtigt werden Beispiele aus deutschen, französischen und italienischen Opern, bei denen gottesdienstliche Handlungen, sowie persönliches, privates Beten szenisch-musikalisch auf die Bühne kommen.

SEMINARZEITEN
22.06.2018 - 17:30-21:00 Uhr
23.06.2018 - 09:00-18:00 Uhr

Seminarleitung

Seminarleiter:
Severin Praßl B.A. B.A. M.A. M.A. (Cl)

Seminarinhalt

Zunächst werden einige grundsätzliche Überlegungen zum Beten aus religions-geschichtlicher Perspektive vorgestellt, wobei dem katholischen Privatgebet ein besonderes Augenmerk geschenkt wird. Nach einer Einführung in die Kirchenmusik des 19. Jhdt. dienen als Beispiele für das persönliche Beten die Opern Rienzi, Freischütz, Hänsel und Gretel, Faust, Carmen, Nabucco und Othello, für die bühnenwirksame Darstellung von Gottesdiensten werden die Opern Meistersinger, Evangelimann, La Juive, Tosca und Cavalleria Rusticana herangezogen.

Das Spektrum der Darstellungen reicht von glaubwürdigen Imaginationen einer lebendigen Gottesbeziehung bis zu formalisierten Ausdrücken merkantiler Religiosität.

VORTRAGENDER
o. Univ. Prof. Dr. Franz-Karl Praßl
Kirchenmusiker, Komponist, Professor für Gregorianik und Semiologie
erstellt am 05.02.2018