Der ORF-„Report“ vom 16. Juni 2026 sollte die Rolle des Österreichischen Cartellverbandes als Netzwerk katholischer, nicht schlagender Studentenverbindungen beleuchten und den ÖCV als einflussreiche Kaderschmiede darstellen. Das Marketing des ORF kündigte die Reportage im Vorfeld als Einblick in einen undurchschaubaren und geheimen Verein an, der sonst nicht gewährt wird. Damit sollte anscheinend die Quote erhöht werden. Die vorherige Organisation der Interviews, die Dreharbeiten im Zuge der Cartellversammlung in Innsbruck auf den Buden der Leopoldina und der Austria waren eine angenehme Beschäftigung für die anwesenden Akteure und geprägt von Offenheit und freundlichem Entgegenkommen.
Die Reportage gewährt schließlich Einblicke in den ÖCV und anhand der Interviews mit Chargen und Aktiven der Austria und Leopoldina, ergänzt mit politisch tätigen Cartellbrüdern wie Lukas Mandl (Rt-D) und Wolfgang Sobotka (Rd), die Antworten auf die Fragen zu vielfachen Führungspositionen von ÖCVern in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Justiz geben. Ein besonderes Naheverhältnis aufgrund der engen historischen und personellen Verbindungen zwischen dem Cartellverband und der ÖVP wird aufgezeigt. Am besten mache man sich selbst ein Bild und sehe sich den Beitrag an.
LINK zum YouTube-Video auf dem Kanal des ORF vom 16.06.2026