ÖCV fordert "verbale Feuerpause"

ÖCV fordert "verbale Feuerpause"

Österreichischer Cartellverband
Österreichischer Cartellverband
29.07.2020
Gerhard Labschütz
Artikel

Wien (OTS) - Der Vorortspräsidenten des Österreichischen Cartellverbandes Nikolaus Dorfstetter fordert eine „verbale Feuerpause“ nach dem tagelangen Einschießen von Veteranen auf das Bundesministerium für Landesverteidigung: "Die derzeitige Situation zeigt wieder einmal, dass das Bundesheer ungerecht behandelt wird und letztlich oft nur dazu missbraucht wird, um politisches Kleingeld zu wechseln. Die Ex-Verteidigungsminister Mario Kunasek und Hans-Peter Doskozil fordern heute Maßnahmen, die sie als Minister selbst nicht umzusetzen bereit waren. Anstatt von eigenen Fehlern früherer Amtsperioden abzulenken, hätte es sich das Bundesheer verdient, wenn die Oppositionsparteien gemeinsam mit der Regierung das Heer zukunftsfähiger gestalteten. Ein klares Bekenntnis zur umfassenden Landesverteidigung, eine sachliche Diskussion über die Entwicklung des Bundesheeres und eine weitere Aufstockung des dafür notwendigen Budgets sind dafür von allen Parteien und verantwortlichen Interessensgruppen in unserem Land anzustreben!"so der 25-Jährige Vorortspräsident und Milizsoldat Dorfstetter.

Mit Blick in die Zukunft meint er weiter: "Der Budgethöchststand von 2,5 Milliarden € und das Bekenntnis zur Miliz seitens der Frau Bundesminister waren ein zu begrüßender Einstieg in die Legislaturperiode. Es wäre weiters wünschenswert, wenn die Truppe strukturell, personell und nicht zuletzt finanziell nachhaltig gestärkt wird."

Um Themen wie diese akademisch fundiert in den Fokus zu nehmen, hat der Vorortspräsident bereits vor den jüngst getätigten Aussagen die umfassende Landesverteidigung zu einem Herbst-Schwerpunkt des Österreichischen Cartellverbandes erklärt. Auch ein Positionspapier des ÖCV zu diesem sensiblen Thema soll folgen.

Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) ist mit über 13.000 Mitgliedern der größte Akademikerverband in Österreich. Mit seinen 50 katholischen Studentenverbindungen ist er in allen großen Hochschulstädten des Landes vertreten. Der "Vorort“ steht dem Verband als gewähltes Präsidium vor und ist das politische Organ des ÖCV.

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