Lebenslauf:
AUSBILDUNG UND BERUFSLAUFBAHN
Eisner stammte aus Wien-Hietzing und besuchte dort zuerst das Gymnasium (Fichtnergasse) und dann die Handelsakademie (Maygasse), wo er 1993 maturiert hat. Anschließend studierte er Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (Mag. rer. soc. oec. 2002), wo er der Danubia beitrat (Couleurname Dr. cer. Hermes). Bei ihr war er in den Sommersemestern 1995, 1999 und 2003 Senior sowie in den Sommersemestern 1996 und 2000 Fuchsmajor. Im Studium spezialisierte er sich auf Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Revision und Treuhandwesen, womit seine Berufslaufbahn vorgezeichnet wurde.
Eisner war seit 1994 „Werkstudent“. Zuerst war er bis 1999 in einer Öl- und Fettgroßhandelsgesellschaft im Bereich EDV-Administration tätig. Ab August 1999 war er als Steuerberater-Berufsanwärter bei der Hübner & Hübner Steuerberatungsgesellschaft tätig, dann als selbständiger Steuerberater und Teamleiter. Ende 2005 erhielt er die Prokura. Von 2006 bis 2011 war er Geschäftsführer der Z+P Steuerberatungs GmbH. 2011 machte er sich mit einer eigenen Firma selbständig und wurde Geschäftsführender Gesellschafter der Proximitas Steuerberatungs GmbH, welche Position er bis zu seinem Tod ausübte.
ENGAGEMENT IN VERBINDUNG UND ÖCV
Eisner engagierte sich in seiner Verbindung. In seiner Aktivenzeit war er dreimal Senior, zweimal Fuchsmajor und fünfmal Consenior. Darüber hinaus bekleidete er weitere sechs Chargen bzw. Funktionen. Zusammengerechnet waren das 16. Philisterkassier war er von 2004 bis 2012. Anschließend war er bis 2016 Philistersenior und dann nochmals von 2020 bis 2024. Insgesamt bekleidete er durchgehend 20 Jahre eine Philister-Charge.
Im ÖCV wurde Eisner aufgrund seiner erfolgreichen Berufstätigkeit 2014 zum einen der beiden Rechnungsprüfer gewählt. 2018 wurde er als Nachfolger von Dieter Nefischer (Rg) ÖCV-Amtsträger für Finanzen, welches Amt er bis 2023 ausgeübt hat. Bei der CO-Reform von 2013 wurde das ÖCV-Amt für Finanzen aufgewertet, dessen Amtsträger wurde aus vereinsrechtlichen Gründen Mitglied des Vorstands der Verbandsführung. In dieser Funktion war er in nicht immer ganz einfachen und friktionslosen Zeiten ein Fels in der Brandung. 2024 erhielt er die Diagnose einer Krebserkrankung, der er schließlich erlag.