Lebenslauf:
Rehrl absolvierte die Realschule in Wien-Währing (Schopenhauerstraße), wo er 1920 die Matura ablegte. Danach begann er das Studium des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule in Wien (Dipl.-Ing. 1925; Dr. 1928 Dr. techn.), wo er am 15. Oktober 1920 dem Nordgau (Couleurname Alpha) beitrat. Damals wurde bei dieser Verbindung zum Jahreswechsel 1920/21 überlegt, eine Tochterverbindung speziell für Technikstudenten zu gründen. Diese hieß zuerst Austro-Danubia, bekam aber bald 1921 den Namen Alpenland, als solche sie in den CV aufgenommen wurde. Rehrl beteiligte sich als Technikstudent an dieser Gründung und wechselte am 5. Mai 1921, beim Gründungskommers, die Urmitgliedschaft zur Alpenland, bei der er zweimal Senior war.
Nach seinem Studium wurde Rehrl 1925 Assistent an der Lehrkanzel für Maschinenkunde an der Hochschule für Bodenkultur. Vom 1. September 1931 bis 30. September 1932 war er als Assistent an der Versuchsanstalt für Landarbeitslehre in Pommritz (Kreis Bautzen, Sachsen) und danach bis 31. März 1934 als Ingenieurkonsulent für Maschinenbau in Wien tätig. Vom 1. April 1934 bis 30. November 1948 war er Professor für maschinenbautechnische Fächer am Technologischen Gewerbemuseum Wien (Höhere Technische Lehranstalt). 1946 wurde Rehrl dort Fachvorstand für Kraftfahrzeugtechnik.
Mit 1. Dezember 1948 wurde Rehrl als Außerordentlicher Hochschulprofessor für Allgemeine und landwirtschaftliche Maschinenkunde an der Hochschule für Bodenkultur ernannt. Am 26. Februar 1953 erhielt er den Berufstitel eines Ordentlichen Hochschulprofessors, und am 20. Dezember 1954 wurde er zum Ordentlichen Hochschulprofessor dieses Faches ernannt. 1956 wurde er dort zum Leiter des Institutes für Landmaschinen und Arbeitsforschung bestellt. In den Studienjahren 1958/59 und 1959/60 bekleidete er das Amt eines Rektors der Hochschule für Bodenkultur.
Rehrl war 1947 Mitbegründer des österreichischen Kuratoriums für Landtechnik und ab 1958 Vorsitzender des Vorstands. Dieses hat wesentlich zum rasanten technischen Fortschritt der österreichischen Landwirtschaft beigetragen. Er veröffentlichte zu dieser Thematik zahlreiche Fachartikel und hielt Vorträge. Er wurde 1973 emeritiert. Er war auch Urmitglied der MKV Verbindung Ostaricia Wien und wurde auf dem Friedhof Wien-Neustift begraben (N/9/71).